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Gestalter und internationaler Vermittler

Forscherinnen und Forscher wissen um die zentrale Bedeutung des Rechtes auf Freiheit und damit Gestaltung nur allzu gut Bescheid. Freiheit bedeutet, sich in den vielfältigsten Bereichen betätigen und engagieren zu können. Freiheit meint deshalb nicht Freiheit von etwas, sondern Freiheit zu etwas: Ideen zu haben, Neues zu entdecken, mehr zu wissen, zu hinterfragen, sich zu engagieren, zu entwickeln, zu vermitteln und voranzuschreiten. Vor allem aber auch: Sinnvolles zu tun und die Probleme der Gesellschaft anzusehen, Ausbeutungsverhältnisse zu benennen und sich für mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit einzusetzen.

Forschung bedeutet auch menschliche Verpflichtung

„Die Betätigung in der Forschung und Entwicklung geht mit einer persönlichen Verpflichtung einher. Einerseits zeigt uns die Geschichte, wie Wissenschaft und Wissenstransfer die Welt radikal verändern. Anderseits wissen wir, dass sich die Entwicklung der Welt nicht auf unserem Kontinent entscheidet, sondern in den Entwicklungsländern. Mehr als 50% der Weltbevölkerung sind unter 30 Jahre alt. Hier müssen wir auch in Österreich mit Hirn und Herz heran“, ist Bruck überzeugt. Sein Engagement reicht von der Funktion des ehrenamtlichen Präsidenten im Internationalen Zentrum für Neue Medien (ICNM) über die Vorstandsfunktion der europäischen Akademie für digitale Medien bis hin zur Vorsitzführung im Direktorengremium des World Summit Award im Rahmen des WSIS- Prozesses der Vereinten Nationen.

Gesellschaftliches und humanitäres Engagement schaffen Einsicht, Hoffnung und Zukunft

Der Wissenstransfer - v.a. in ärmere Länder - ist voll von interkulturellen Herausforderungen und Missverständnissen. Und darüber hinaus mit überraschenden Risiken verbunden, aber: Eben diese Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist unbedingt erforderlich. Weil sie Barrieren beseitigt und zur Zusammenarbeit und Verständigung beiträgt.
Als Vermittler ist Bruck weltweit unterwegs. Die Zeiten dafür werden schwieriger. In der entwickelten Welt trüben die Sorgen über Banken- und globale Wirtschaftskrisen die Handlungsbereitschaft und das gesellschaftliche Engagement: „Deshalb sehe ich es auch als unsere Aufgabe als Forscherinnen und Intellektuelle, Zeichen dafür zu setzen, dass wir hinschauen, nicht wegschauen, hingehen und nicht vorbelaufen, hinreichen und nicht nur nehmen. Gemeinsam müssen wir dafür eintreten, dass der Blick über den eigenen Tellerrand zur Grundlage für unser friedliches und gutes Zusammenleben wird. Denn globale Vernetzung heißt ja nichts anderes, als dass jede für jeden erreichbar ist“, weiß Bruck. Und hält es mit dem Salzburger Zukunftsforscher Robert Jungk, wenn er sagt: „ Es gilt vom Betrachter und auch Betroffenen zum Befürworter und Betätiger zu werden. Die Kultur eines reifen Interesses an dem Gang der Welt kann man nur durch Handeln entwickeln; Erst wenn man etwas verändert, erkennt man, wie Dinge funktionieren. Das gilt für Geräte genauso wie für Gesellschaften.“

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